Indoor Cycling Magazin

Indoorcycling und Schwangerschaft

Indoorcycling begeistert Männer und Frauen gleichermaßen, die Erfolge und Herausforderungen, Schwierigkeiten und Freuden des Radsportes sind somit überhaupt nicht geschlechtsspezifisch.

Allerdings gibt es Lebensphasen in denen Frauen besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht beim Training geraten wird, während der Schwangerschaft. Prinzipiell gilt, sofern es keine Komplikationen gibt, dass Schwangere weiterhin Sport treiben können, bzw. sollten, um weiterhin ein gutes Körpergefühl zu haben und den Körper für die Anstrengung der Geburt und des Tragens vorzubreiten.

Um in der Schwangerschaft ein gesundes Training absolvieren zu können, das weder werdender Mutter noch dem ungeborenen Kind schadet, gilt es einige wenige, dafür aber wichtige Regeln zu beachten.

Zu allererst ist es wichtig auf den eigenen Körper zu hören – wenn es Signale gibt, die auf Erschöpfung, Schmerzen, zu schnellen Herzschlag und zu flache Atmung hindeuten, sollte man auf sie hören und das Training wesentlich sanfter gestalten und bei Bedarf abbrechen. Eine Absprache mit dem Gynäkologen ist in jedem Fall ratsam.

Zweitens sollte über die Zeit der Schwangerschaft der Sport nicht (mehr) eine Leistungssteigerung zum Ziel haben, da Überanstrengung und – belastung schädigenden Einfluss auf das Kind nehmen können. Eher sollte der Sport dazu dienen ein Gefühl für den sich langsam verändernden Körper zu gewinnen und ein ausgeglichenes Ausdauertraining, so wie Herzkreislauftraining im Auge zu behalten, insbesondere für die letzte Etappe der Schwangerschaft und den Endspurt, wo Durchhaltevermögen, Ausdauer und eine gewisse Schmerztoleranz notwendig werden. Als verlässlicher Schutz vor Überbelastung, neben dem eigenen Körperempfinden, ist eine Pulsuhr zu empfehlen. Mit ihr kann man darauf achten, dass der Belastungspuls nicht mehr als 70–75 Prozent der maximalen Herzfrequenz beträgt.

Daran bindet sich drittens – die Beachtung der Körperwärme bei Schwangeren, die in der Regel ein wenig über der normalen Körpertemperatur liegt. Damit es nicht zu einer Überhitzung kommt und im Zuge dessen zu Schwindelanfällen, sollte auch beim Indoorcyceln darauf geachtet werden sich nicht “zu heiß” zu trainieren. Genügend Flüssigkeit und Ventilatoren in Reichweite können Abkühlung verschaffen.

Gynäkologen teilen die Schwangerschaft in drei Teile, die sogenannten Trimester, während derer üblicherweise der Körper unterschiedliche Bedüfnisse hat und bestimmte Aspekte besonders zu beachten sind. So ann bei einer komplikatiosfreien Schwangerschaft (keine Riskiko-Schwangerschaft!) im ersten Trimester (1.-4.Monat) weitgehend so trainiert werden, wie bisher unter dem Vorbehalt auf Veränderungen und Reaktionen des eigenen Körpers zu achten und bei Bedarf das Training sanfter zu gestalten. Im zweiten Trimester (5.-7.Monat) sollte das Training ruhig angegangen werden und die Stärkung des Rumpfes- und der Beinmuskulatur im Vordergrund stehen, da diese durch die Schwangerschaft sehr in Anspruch genommen werden.

Im dritten Trimester (8.-9.Monat) ist es auf Grund des deutlich größeren Bauches oft schwierig sich viel zu bewegen. Hier sollte das Training, wenn das Wohlbefinden sportliche Tätigkeiten noch gestattet, nur sanft stattfinden.

Um möglichst großen Komfort beim Training auf der Tomahawk E-Serie zu haben, ist das CycleWell mit dem besonders breitem Sitz, der viel Gewicht abnimmt und einem mehr Bewegungsfreiheit ermöglicht, so wie der spezielle Lenker, der eine aufrechte Sitzposition gestattet, nachdrücklich für Schwangere zu empfehlen. Bei den üblichen Indoorcycles würde spätestens mit dem zweiten Trimester die übliche Haltung sehr schwerfallen und den Rücken belasten. MIt CycleWell jedoch können Sie sich länger und sicher während der Schwangerschaft am Tritt in die Pedale erfreuen.

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