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Finnlo Indoor Cycling Speedbike


Jeder fängt mal klein an. Wer neu ist beim Indoorcycling, tastet sich entweder im Studio langsam an sein neues Trainingsgerät heran oder kauft gleich ein Einsteigermodell für Zuhause. Für all diese Menschen hat Finnlo sein Speedbike entwickelt. – Nur nicht verwirren lassen: Finnlo hat eine ganze Speedbike Familie auf den Markt gebracht. Das Speedbike CRT, das Speedbike Pro, das Speedbike CRS 2 und das Speedbike, ohne Beinamen. Und darum geht es heute.
Das Speedbike kommt ohne viele Extras, dafür aber mit soliden Basics. Mattes Schwarz dominiert seine Erscheinung, rote und silberne Details lockern die Optik auf. Doch der Rahmen des Bikes sieht nicht nur gut aus, er ist auch sorgfältig und verwindungssteif konstruiert. Das Bike macht einen durchweg haltbaren Eindruck, sodass ihm auch längere Trainingseinheiten im heimischen Wohnzimmer nichts ausmachen.

18 Kilo Schwungmasse gilt es in Bewegung zu setzen, wenn man auf dem Finnlo Speedbike Platz nimmt. Das Gewicht sorgt dafür, dass die Trittbewegungen stets gleichmäßig rund laufen. Das Präzisionskugellager stellt derweil sicher, dass beim Strampeln nichts wackelt oder rutscht. Den Widerstand kann man komfortabel stufenlos regeln. Dazu versehen Bremsbacken aus Filz ihren Dienst.

Jeden, der vom Straßenfahrrad auf das Speedbike umsteigt, wird es freuen, dass die Kraft mit einer Kette übertragen wird. Das Fahrrad-Feeling geht also nicht verloren. Wie beim echten Fahrrad kann man auch den Sattel vertikal frei justieren. Dabei handelt es sich übrigens um einen Selle Royal Markensattel. Der Lenker lässt sich außerdem nicht nur in der Höhe, sondern auch in horizontaler Richtung ganz ihren Bedürfnissen anpassen. So findet jeder die für ihn optimale Trainingsposition. Bis zu einem Körpergewicht von 150 Kilo kann jeder das Finnlo Speedbike für seinen Workout benutzen.

Damit auch schweißtreibende Trainingseinheiten nicht zur Rutschpartie werden, ist der Lenker – wie es sich gehört – gummiert und bietet allzeit sicheren Halt. Klar, mit einem Multipositions-Treckinglenker kann er natürlich nicht mithalten. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir es hier mit einem Einsteigerbike zu tun haben.
Das Speedbike kommt auch ohne Klickpedale daher – die wird der Anfänger aber kaum vermissen, weil er mit Sportschuhen, die er sowieso schon hat, in die Pedale treten kann. Praktisch ist dazu auch der Flaschenhalter am Oberrohr des Rahmens. Hier findet eine Wasserflasche bequem erreichbar ihren Platz.

Sehr positiv fällt außerdem der Radcomputer auf, der im Lieferumfang inbegriffen ist. Das kennen wir meist nur von teureren Bikes. Der Computer zeigt sowohl Distanz, Zeit und Geschwindigkeit, als auch Kalorienverbrauch, Umdrehungen pro Minute und den Puls an. Alle wichtigen Eckdaten zum eigenen Training sind also jederzeit abrufbar.
Mit seiner Größe spielt das Bike im Mittelfeld: 125 x 50 x 135 cm (LxBxH) misst es über alles und bringt dabei 42 Kilo auf die Waage. Gerade für den Heimgebrauch ein angenehm leichtes Gewicht. Dazu hat das Bike auch Transportrollen, damit es ohne Schwierigkeiten weggeschoben werden kann, wenn man mit dem Training fertig ist.

Für den versierten Indoorcycler ist das Finnlo Bike nicht gedacht. Der Einsteiger bekommt mit ihm aber ein zuverlässiges Trainingsgerät, das eine gute Figur macht und sogar mit einem Trainingscomputer aufwarten kann.